Warum dieser Blog zum Podcast wird

Puh, schon wieder zwei Monate rum seit dem letzten Beitrag hier…. Gut, es war in letzter Zeit auch viel los und irgendwie kam mir das Leben immer dazwischen. Aber das ist nicht der einzige Grund. Denn wenn mir etwas wirklich wichtig ist, nehme ich mir die Zeit auch. Aber irgendwie konnte ich mich nicht so richtig dazu motivieren, hier zu bloggen. Bis mir klar wurde warum: Ich langweile mich! Und jeder, der selber vielbegabt ist, weiß, dass das so ziemlich das Schlimmste ist. Aber warum langweile ich mich bzw. was hat das mit diesem Blog zu tun?

Nun…. Ich habe 2010 meinen ersten Blog gestartet. Nun haben wir 2017 und dies ist Blog Nummer 6 für mich. Zusätzliche Gastartikel bei anderen Blogs zähle ich jetzt mal nicht mit an dieser Stelle… Ich blogge also seit 7 Jahren zu unterschiedlichen Themen, kenne mich inzwischen mit der Technik aus, mache alles fast im Schlaf und schreibe ohnehin viel jeden Tag (auch wenn ich keine Texterin bin, aber der schriftliche Anteil meiner Arbeit ist durchaus hoch). Soll heißen: Meine Lernkurve stagniert, ich lerne nichts Neues hinzu = Langeweile! Ich schreibe zwar gerne, aber im Rahmen eines Blog reizt es mich trotzdem zunehmend weniger.

Daher habe ich mich nun entschieden, neues Terrain zu betreten, um meiner Lernkurve mal wieder einen ordentlichen Schwung nach oben zu verleihen. Ich werde nämlich diesen Blog in einen Podcast verwandeln. Das bedeutet, dass ich zukünftig nicht mehr über mein Leben als Scannerpersönlichkeit schreiben, sondern reden werde.

Ich liebäugle schon länger mit einem eigenen Podcast, da ich inzwischen ein großer Podcast-Fan geworden bin. Ganz scannerfreundlich bieten diese mir nämlich die Möglichkeit, verschiedene Themen kennenzulernen und neue Impulse zu erhalten – und das ganz bequem auf meinen täglichen Mittagsspaziergängen, in der Bahn, auf dem Fahrrad, beim Laufen oder bei einer Autofahrt (meine Lieblingspodcasts werde ich sicher mal in meinem Podcast vorstellen 😉 ). Da für mich ein Podcast im beruflichen Kontext derzeit aber nicht in Frage kommt, ich mich hier mit dem Schreiben wegen der Langweile derzeit schwer tue und dringend was Neues im Bereich der Content-Erstellung lernen möchte, habe ich mich dazu entschieden, “Colorful Me” zum Podcast umzufunktionieren. 🙂

Die endgültige Entscheidung dazu habe heute auf meinem Spaziergang getroffen, nachdem ich mit dieser Idee schon vor vielen Wochen, wenn nicht sogar Monaten, schwanger gegangen bin. Aber manchmal braucht es eben ein wenig, bis die Zeit reif ist, eine Idee auch wirklich umzusetzen – und das ist jetzt der Fall! Nun geht es also für mich darum, erste Folgen meines Podcast zu erstellen, sie hochzuladen, mir Themen zu überlegen, die Technik zu verstehen etc. Meine Lernkurve in den nächsten Wochen wird also sehr steil sein (Ja, ja, JAAAA!) und ich bin selber sehr gespannt, wie mir das Podcasten am Ende gefällt.

Um schon mal ein wenig zu teasern, möchte ich dir gerne schon einmal sagen, was ich grob mit dem Podcast inhaltlich vorhabe: Klar werde ich durchaus über mich, meine Geschichte und mein Leben als Vielbegabte reden, denn schließlich ist das hier ja ein persönlicher Blog und der Podcast soll sich nahtlos daran anschließen. Ich habe aber auch vor, andere Scannerpersönlichkeiten zu interviewen (derer ich da inzwischen durchaus viele kenne) und sie zu ihrem Leben als Scanner zu befragen. Außerdem möchte ich über Bücher reden, die ich lese oder gelesen habe (manche davon sind explizit über/für Scanner, andere eher aus anderen Bereichen), über meine Interessen, meine inneren Konflikte, die ich als Scanner manchmal habe und auch sonst alles, was mich so bewegt, was vielleicht nicht immer was mit meinem Scanner-Dasein zu tun hat. Aber ich lasse das alles mal auf mich zukommen und schaue einfach mal, wohin mich dieser Podcast führt! Möglicherweise (oder sehr wahrscheinlich) wird er sich im Laufe der Zeit verändern und es werden sich bestimmt Kernthemen herausbilden, die immer wieder aufploppen.

Ich sage ganz ehrlich: Ich gehe das Ganze wenig strategisch und geplant an, wovon mir jeder sicher abraten würde. Aber da ich mit diesem Projekt derzeit kein Ziel verfolge, außer, dass ich das Thema mehr in die Öffentlichkeit bringen möchte, darf ich da auch reichlich unstrategisch sein 😉 Es ist eben kein Business, sondern nur ein Spaß-Projekt, das ich verfolge. Hätte es was mit Geld verdienen zu tun, sähe das sicher noch anders aus. Aber in diesem Fall ist es für mich vollkommen ok, das alles “frei Schnauze” zu machen, so wie es mir gerade passt. Daher werde ich vermutlich auch nicht einen festen Veröffentlichungstermin haben und auch keine festgelegte Frequenz für meinen Podcast. Ich werde podcasten, wenn ich Lust dazu habe, nicht, wie es mir ein Plan sagt – so wie ich das mit dem Blog hier bislang auch gemacht habe. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ich am Anfang häufiger podcasten werde. Denn am Anfang eines Projektes, wenn ich so richtig motiviert bin, kann ich meist gar nicht genug davon kriegen.

Aber so oder so: Ich werde sicher bald loslegen mit allem und ich würde mich sehr freuen, wenn du dir meinen Podcast dann mal anhörst, wenn er draußen ist. Wenn du über den Start des Podcasts informiert werden möchtest, dann trage dich doch in meinen Newsletter ein. Darüber werde ich in jedem Fall bescheid sagen, wenn die erste Folge veröffentlicht ist.

Hui, das wird spannend! Ich freue mich sehr auf das neue Projekt “Podcast”! 🙂

Ich wünsche dir eine bunte Zeit!
Liebe Grüße
Deine Claire

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